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Holy Schitt ... da benutzt noch jemand eine OODBMS - ein Relikt aus den achtziger Jahre. Kein Mainstream ! Hat der nicht dazugelernt ?
Doch, er hat dazugelernt. Nach 40 Jahren in der Softwareentwicklung - nach DB2 (198x), Adabas DB (199x), PostgreSQL (199x) , nach Versant (199x, 200x), nach CouchDB (201x) bin ich bei Gemstone/S (201x, 202x) gelandet und bin angekommen.
Viele Menschen arbeiten objektorientiert - aber bei Datenbanken hört es - wie selbstverständlich - einfach auf. Da quält man sich mit Strukturen und nimmt das einfach so hin - oder nimmt einfach NoSQL Systeme.
Meine Daten sind nun auch in der Datenbank in Objekten gespeichert, Assoziationen werden schnell aufgelöst und mein Code arbeitet dicht am Server, in einer vollwertigen Programmiersprache (auch wenn sie Smalltalk heisst) - ich bin sehr zufrieden mit dem Konzept.
Aber man sollte auch ehrlich sein: nicht immer ist eine OODBMS für alle beliebigen Daten geeignet. Es gibt strukturelle Daten in Tabellenform und dann kann man keine relationale Datenbank in der Geschwindigkeit schlagen - daher habe ich mich nach einigen Jahren mit Gemstone/S entschieden, auch PostgreSQL in PAS aufzunehmen.
Ein weiteres Argument sind die externen Tools, die für relationale Datenbanken zur Verfügung stehen - wie z.B. Apache Superset und man entlastet natürlich die Performanceanforderungen an die Gemstone/S Datenbank (Lizenzfrage !), wenn man intensive Auswertungen in der relationalen Datenbank ablaufen lassen kann.